Interviews

Interview mit unserem Schulleiter Herr Dr. Schnell am Freitag

Redaktion: Wie haben Sie die Projekttage erlebt, und was hat sich im Gegensatz zum normalen Schulalltag verändert?

Herr Dr. Schnell: Ich habe die Projekttage im Gegensatz zu anderen Schulen, an denen ich bisher war, zeitlich relativ normal erlebt, was ja auch an den Bussen liegt, an die wir uns halten müssen. Insofern fühlt es sich erst einmal normal an. Während der Tage habe ich die Schule eher angenehm und lebendig erlebt, mit vielen offenen Türen, Geschäftigkeit und Betriebsamkeit, wo man sich mit seinem Projekt und mit Vergnügen beschäftigt, zaubert, Gänge bemalt oder Musik im Forum hört. Das ist sehr schön und macht die Atmosphäre locker, freundlich und entspannt.

Redaktion: Laufen die Projekttage so, wie Sie sich das vorgestellt haben?

Herr Dr. Schnell: Ja, ich hatte eine gewisse Vorstellung, wie das so ablaufen soll. Und was mich sehr freut, ist genau diese entspannte Geschäftigkeit und dass ich gar nicht beobachte, dass wir Lehrer tatsächlich aufpassen müssen, dass etwas aus dem Ruder läuft, weil das von selbst funktioniert. Da bin ich der Schülerschaft auch sehr dankbar. Alles ist locker, nett und freundlich, das habe ich auch schon anders erlebt.

Redaktion: Würden Sie es also in Zukunft noch einmal wiederholen?

Herr Dr. Schnell: Auf jeden Fall, zwar nicht jedes Jahr, weil das dann zu häufig wäre und auch ein bisschen auf die Kondition aller Beteiligten gehen würde. Aber wir werden in der Schulgemeinschaft darüber sprechen, auch weil ich erst ein Jahr da bin und seit Corona auch einiges aus dem Takt gekommen ist. Ich könnte mir vorstellen, alle zwei bis drei Jahre Projekttage mit einem anschließenden Schulfest zu machen und in den anderen Jahren andere Events, die sich abwechseln. Da besprechen wir noch weitere Ideen, wie zum Beispiel den MINT-EC-Tag oder eine Art Sporttag, an dem wir vielleicht auf eine große Sportanlage nach Polch fahren würden, mit kleinen Wettkämpfen.

Redaktion: Sie haben ja gerade schon über das Schulfest gesprochen. Denken Sie, dass alles so läuft, wie Sie sich das vorgestellt haben, und dass auch viele Menschen von außerhalb kommen werden?

Herr Dr. Schnell: Also Schulfeste und solche Großevents haben immer eine sehr eigene Dynamik. Insofern bin ich einfach mal gespannt, was morgen passiert, und was auch immer ich mir vorstelle, kommt sowieso immer ein bisschen anders. Das ist ja auch das Schöne dabei. Und weil hier ja auch schon viel Erfahrung im Team mit Herrn Veit und jetzt auch Frau Hahn und Herrn Scharm vorhanden ist, ist das, denke ich, alles gut vorbereitet. Und natürlich auch unser Hausmeister Herr Hänsgen, der gerade überall ist und nächste Woche wieder etwas mehr Ruhe braucht. Also ich denke, das läuft morgen alles, und wir können am morgigen Tag mit 2.000 bis 3.000 Leuten rechnen.

Redaktion: Unsere abschließende Frage wäre noch, in welches Projekt Sie sich eingeschrieben hätten.

Herr Dr. Schnell: Ich war jetzt noch gar nicht in allen Projekten drin und wollte heute gerne noch einmal in die anderen gehen. Da ich aber sehr gerne im Garten arbeite, juckte es mir gestern schon in den Fingern, als ich gesehen habe, wie eine Gruppe eine Baumwurzel ausgegraben hat. Aber auch als ich die Band im Forum spielen gehört habe, dachte ich mir, dass ich schon lange nicht mehr am Klavier gesessen habe. Am Dienstag war ich auch bei dem Projekt in Verdun an der Kriegsgräberstätte, und das war auch sehr beeindruckend, was ich dort gesehen und erlebt habe. Die Entscheidung ist schwer, aber aufgrund meines kaputten Rückens würde ich mich für das Klavier und die Band entscheiden.

Sophia G. und Cosima M.


Interview mit Frau Bons und Frau Weiler (Sekretariat)

Redakteur: Ist es viel Arbeit für Sie? Müssen Sie viel für die Projekttage vorbereiten.

Sekretariat 1: Es ist schon mit Organisation verbunden. Es kommt immer darauf an, was in den Projekten geplant ist.

Sekretariat 2: Meistens geht die Tür immer wieder auf und zu, weil irgendwas gebraucht wird. Aber auch im Hintergrund ist ein bisschen Organisation dabei.

R: Was ist für sie entspannter, Schule oder Projekttage?

S: Normale Schule, da ist alles viel besser planbar.

R: Was mussten Sie denn alles vorbereiten?

S 1: Wir mussten Listen vorbereiten und wie Krankmeldungen an Projekttagen verwaltet werden können.

S 2: Wir mussten auch die Kontaktaufnahmen vermitteln, weil verschiedene Personen die Projekte leiten, Kontaktdaten haben müssen zu den Lehrern und halt diese schriftliche Organisationen, zum Beispiel Listenmanagement.

R: Freuen Sie sich denn auf ein bestimmtes Projekt besonders?

S: Wir kriegen leider nichts mit, außer dass wir eine Liste mit den Projekten haben. Aber wir haben leider so gut wie gar keine Zeit.

R: Finden Sie denn die Projekttage generell gut für die Schule?

S: Ja, wir finden es gut, es ist mehr Arbeit und es ist auch anstrengender. Trotzdem ist es eine andere Form von Unterricht, wo man etwas gemeinsam macht. Da es auch klassenübergreifend ist, fördert es auch allgemein den Zusammenhalt an dieser Schule.

R: Danke für das Interview!

S: Gerne.

Malin L. und Mia M.