Projekt 32_ Zeitliche DisTANZ – Tänzerische Reise durch die letzten 100 Jahre

Tanzen ist eine zeitlose Kunstform, die Menschen jeden Alters und jeder Kultur auf der ganzen Welt vereint. Es ist eine Sprache, die ohne Worte auskommt und den Ausdruck von Emotionen und Gefühlen ermöglicht. Tanz ist eine Kommunikation, die uns erlaubt, Liebe, Trauer und Begeisterung auf einzigartige Weise auszudrücken.

Die Schülerinnen des Kurfürst- Balduin- Gymnasiums haben die Möglichkeit, über die Projekttage das Tanzen näher kennenzulernen. Unter der Leitung von Maximilian König haben die Schülerinnen viele verschiedene Tanzstile der letzten 100 Jahren kennengelernt: Tanzstile wie Charleston, Rock n´ Roll, Disco, Hip-Hop, Voguing, Clipdance und Tiktok.

Am ersten Projekttag beginnt ein aufregendes und inspirierendes Projekt für die Schülerinnen . Das Projekt “Tänze über 100 jahre” verspricht, die Schülerinnen auf eine tänzerische Reise durch die Jahrzehnte mitzunehmen und die Entwicklung des Tanzes im Laufe der Zeit näherzubringen. Mit großer Begeisterung und Neugier versammeln sich die Schülerinnen in der Turnhalle, bereit, diese Tänze zu lernen. Herr König präsentiert den Schülerinnen verschiedene Choreografien, die im Rahmen des Projekts erlernt und später präsentiert werden sollen.

Die nächsten zwei Tage beginnen früh, als die Schülerinnen sich erneut in der Turnhalle versammeln und mit voller Konzentration und Entschlossenheit beginnen, die einzelnen Choreographien zu wiederholen und zu verfeinern. Herr König ist beeindruckt von der Hingabe und dem Ehrgeiz der Schülerinnen. Er lobt ihre Fortschritte und ermutigt sie, sich weiterhin herauszufordern und das Beste aus sich herauszuholen. Die Probezeit ist geprägt von körperlicher Anstrengung und mentaler Konzentration. Die Teamarbeit spielt eine wichtige Rolle bei diesen Projekttagen. Die Schülerinnen helfen einander, Fehler zu korrigieren und sich gegenseitig zu motivieren. Die zwei Tage intensiven Trainings sind herausfordernd, aber die Schülerinnen zeigen Durchhaltevermögen und Leidenschaft. Sie lassen sich von Rückschlägen nicht entmutigen und arbeiten hart, um ihre Ziele zu erreichen.

Die einstudierten Tänze werden sie anschließend am Schulfest den Schülern, Eltern und Lehrern vorstellen. Mehr zu den Tänzen seht ihr im folgenden Video.

Von Berfin, Alina, Jana & Enna

Projekt 33_ Trailrunning

In 3 Tagen rund ums Maifeld wandern und laufen. Das ist das Ziel des Projektes Nummer 33. Voraussetzung für dieses Projekt ist eine „unbändige Bewegungslust“ (Zitat der Projektbeschreibung) und die scheinen die Läufer in jedem Fall an den Tag zu legen. Sowohl die Lehrer als auch die Schüler scheinen viel Spaß an der Sache zu haben und die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist sehr entspannt und man hat sofort den Eindruck, dass die Schüler gespannt sind, was sie noch erwartet und bereit sind, über ihre Grenzen hinaus zu wachsen. Die beiden Lehrer scheinen dabei einen großen Beitrag zu leisten und motivieren die Schüler, wie oft berichtet wurde, während des Laufes beachtlich. 

Trotz der Tatsache, dass die Gruppe von Herrn Junglas und Herrn Schäfer am ersten Tag bereits 12 Kilometer zurückgelegt hat, wirken alle am zweiten Tag in keinem Fall demotiviert. Als uns von dem gestrigen Tag erzählt wird, erfahren wir, dass zahlreiche Schüler den kompletten Lauf durchgehalten haben. Uns wird bekannt gemacht, dass sich einige Schüler überschätzt haben. Herr Junglas zeigte auf, dass dies „die Natur an der Sache ist“. Nach Beenden des Laufes bekommen die Läufer noch eine Doku über einen Marathonläufer bei den „Barceley Marathons“ gezeigt und so endet der erste Tag in dem Projekt schlussendlich auch. 

Die Schüler starten mit großer Vorfreude in den zweiten Tag, denn dort steht der Regenerationstag an. An diesem Tag steht für die Läufer zunächst ein gesundes Frühstück auf dem Tagesplan. Die Stimmung wirkt auch heute noch entspannt und lustig, wozu die Musik, die Herr Junglas anmacht, einen Beitrag leistet. Später macht die Gruppe mit einer ehemaligen Schülerin unserer Schule, die nun beim Bodybuilding auf der Bühne steht, ein Krafttraining. Nachdem dies geschafft ist, wandern die Schüler in der übrigen Zeit noch übers Maifeld, um den Regenerationstag zu vervollständigen. 

Mit viel Muskelkater und gesteigerter Motivation nehmen die Läufer ihre letzte Etappe in Angriff. Den 18 Kilometer-Lauf um die Burg Eltz. Dies ist der anstrengendste Tag der drei Tage, doch die Schüler sind gewillt, dies auch noch zu meistern. Nach der Vorbereitung, die sie in den letzten beiden Tagen erarbeitet haben, freuen sich sogar einige Schüler darauf, ihre persönliche Schmerzgrenze zu überwinden. 

Die Schüler haben in diesem Projekt nicht nur gelernt, wie man Läufe durchhält und was Trailrunning im Allgemeinen ist, sondern auch, wie man ein richtiges Warm-up durchführt. Diese Aufgabe wurde am ersten und letzten Tag von zwei Läufern übernommen, um einen möglichen Muskelkater vorzubeugen. Obwohl man dies bei solch einem Sport nie vermeiden kann. Letzten Endes scheint das Projekt sehr gelungen und hat die Erwartungen der Schüler noch übertroffen. Um mehr über die Eindrücke eines Projektleiters zu erfahren, verweisen wir gern auf das folgende Interview mit Herrn Junglas. 

Bericht von Nika F., Lennard P., Luis J., Eliah B.

Projekt 34_ Einführung in den DFB-Junior-Coach

Schulprojekt zum DFB Junior Coach 34– Fußballbegeisterung fördern und Talente entwickeln

Im Rahmen des Schulprojekts zum DFB Junior Coach hatten Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Balduin Gymnasiums die einzigartige Möglichkeit, ihre Fußballbegeisterung zu fördern und ihre Talente als Trainer und Betreuer zu entwickeln.

Das Hauptziel des Schulprojekt ist es, den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zu bieten, am DFB Junior Coach Programm teilzunehmen, um ihre Leidenschaft für den Fußball weiter zu vertiefen und ihre Fähigkeiten als Trainer und Betreuer zu verbessern. Es soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, Teamwork zu fördern und Verantwortung zu übernehmen.

Das Schulprojekt wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und örtlichen Fußballvereinen geplant und umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten zunächst eine umfangreiche Theoriestunde, in der sie verschiedene Aspekte des Fußballtrainings und der Spielerbetreuung kennenlernen. Anschließend haben sie die Chance, ihr gemeinsam erlerntes Wissen in der Praxis anzuwenden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren von Anfang an begeistert von der Möglichkeit, ihre Liebe zum Fußball mit anderen zu teilen und gleichzeitig ihre eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Viele von ihnen sind selbst leidenschaftliche Fußballspieler und haben den Wunsch, sich von den Lehrpersonen M. Mohrs und T. Uhrmacher trainieren zu lassen. Das Schulprojekt bietet ihnen die ideale Plattform, um diesem Wunsch nachzukommen und ihre Leidenschaft in eine sinnvolle pädagogische Tätigkeit umzusetzen.

Die Projekttage umfassen verschiedene Inhalte, um den Schülerinnen und Schülern ein umfassendes Verständnis des DFB Junior Coach Programms zu vermitteln und ihre Fähigkeiten als Trainer und Betreuer zu entwickeln. Im Folgenden sind die wichtigsten Inhalte während der Projektphase aufgeführt:

Begrüßung und Vorstellung: Die Projektphase beginnt an Tag 1 mit einer Begrüßung und Vorstellungsrunde, bei der die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich gegenseitig kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen.

Einführung in den Junior-Coach: In dieser Lerneinheit (LE 1) erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine umfassende Einführung in das Konzept des DFB Junior Coach Programms. Sie lernten die Inhalte und Anforderungen des Programms kennen.

Kinder im Entwicklungsgang: In den Lerneinheiten 5-7 erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen über die verschiedenen Entwicklungsstufen von Kindern. Sie diskutierten über die besonderen Bedürfnisse und Fähigkeiten von jungen Fußballspielern und erstellten Plakate, um ihr Wissen zu präsentieren.

Demonstration einer AG-Stunde: In der Lerneinheit 8 wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine AG-Stunde demonstriert. Sie beobachteten erfahrene Trainer bei der Arbeit und konnten so praktische Einblicke in die Gestaltung und Durchführung einer Trainingseinheit gewinnen.

Leitlinien einer AG-Stunde: In den Lerneinheiten 2-4 wurden den Schülerinnen und Schülern die grundlegenden Leitlinien für eine erfolgreiche AG-Stunde vermittelt. Sie erstellten eine Begriffswand, auf der sie die wichtigen Aspekte einer Trainingseinheit festhielten.

Konzeption, Durchführung und Reflexion einer AG-Stunde: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben am 2. Tag die Möglichkeit, eine eigene AG-Stunde zu konzipieren, durchzuführen und im Anschluss zu reflektieren. Sie planen Übungen, gestalten den Ablauf der Stunde und werden Feedback von den anderen Teilnehmern und Trainern erhalten.

Rolle des DFB-Junior-Coaches: In der Lerneinheit 13 wurde die Rolle des DFB Junior Coaches vertieft. Die Schülerinnen und Schüler erstellen Plakate, auf denen sie die Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Junior Coaches darstellen.

Turnierform: Am 3. Tag lernen  die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Turnierformen kennen und erfahren, wie sie diese für ihre AG-Stunden nutzen können. In den Lerneinheiten 37-39 wurde ihnen gezeigt, wie sie ein Turnier organisieren und durchführen können.

Vorbereitung und Durchführung der Präsentation: Am Ende des Schulprojekts sind die Schülerinnen und Schüler dazu aufgefordert, eine Präsentation vorzubereiten und durchzuführen. Sie präsentieren ihre Erfahrungen, Erkenntnisse und Entwicklung während des Projekts vor anderen Schülern, Lehrern und Angehörigen.

Im Laufe des Schulprojekts zeigt sich eine deutliche Entwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie gewinnen an Selbstvertrauen, verbessern ihre Führungsqualitäten und lernen, flexibel auf unterschiedliche Situationen zu reagieren.

Die positive Resonanz des Projekts zeigt sich auch durch Aussagen folgender Schüler und Schülerinnen. Durch diese ist zu erkennen, dass das DFB Junior Coach- Projekt gut ankommt, da die Schüler/innen folgendes Empfinden wiedergeben: ,,Mir gefällt es gut, weil wir das zuvor erlernte Wissen in den Theoriestunden bei den Praxiseinheiten gut anwenden können.“ Ein anderer Schüler berichtete zusätzlich: ,,Ich finde das Projekt auch gut, weil viel Fußball gespielt wird und wir das Training selber planen durften.“ Die letzte Schülerin, die wir befragt haben, antwortete uns: ,,Das Projekt ist sehr spannend, da der Praxisteil überwiegt und man so die Zeit hat, alles ausgiebig zu trainieren.“

Bericht von Melanie K., Ellen G., Daniel G.

Interview mit den Lehrern und den Schülern des Projektes DFB Junior Coach

Reporter: „Wie sind Sie auf Ihr Projekt gekommen?“

T.Uhrmacher: „Ich bin selber Trainer in einem Verein und wollte deswegen auch etwas mit Sport machen. Dadurch, dass ich auch in letzter Zeit hier an dieser Schule Schülerinnen und Schülern zu Junior Coaches ausgebildet habe, wollte ich den restlichen Schülern und Schülerinnen etwas Ähnliches anbieten.“

Reporter: „Was erwarten Sie von Ihrer Gruppe?“

M.Mohrs: „Wir erwarten, dass die Schüler und Schülerinnen an dieses Projekt mit dem vollsten Respekt herangehen und ihre Sachen auch ernst nehmen. Dieses Projekt soll ihnen auch Spaß machen und einen anderen Einblick in das Geschehen ermöglichen.“

Reporter: „Was haben Sie im Laufe der Projekttage noch geplant?“

T.Uhrmacher: „Am Anfang der Unterrichtsstunden haben wir theoretisch besprochen, wie wir die Trainingseinheiten in der Praxis umsetzen. Ebenso erstellten die Schüler und Schülerinnen eigene Trainingseinheiten, welche sie danach vor der Gruppe vorführen konnten.“

Reporter: „Wie werden Sie Ihr Projekt dann auf dem Schulfest präsentieren?“

M.Mohrs: „Wir haben oben in der Turnhalle im Flur verschiedene Plakate aufgehängt, welche die Schülerinnen und Schüler selbst für die Gäste erstellt haben, damit sich diese die Plakate anschauen können. Währenddessen wird es auch in der Sporthalle Trainingseinheiten mit den Schülern und Schülerinnen geben, an denen alle Kinder teilnehmen können. Somit kann die Gruppe dann zeigen, was sie alles während der Projekttage gelernt hat.“

Reporter: „Warum hast Du Dich für das Projekt entschieden?“

Melvin, Felix, ……: „Da wir selbst Fußball spielen, haben wir uns sehr dafür interessiert, mal zu sehen, was man alles als Trainer leisten muss und wie viel Aufwand hinter allem steckt.“

Reporter: „Entspricht das Projekt Deinen Vorstellungen?“

M, F, ……: „Teilweise, da wir uns eher erhofft hätten, dass es weniger Theorie ist, sondern mehr Praxis, aber sonst ist alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte.“

Reporter: „Gefällt Dir das Projekt?“

M, F, …: „Also wie gesagt, wäre mehr Praxis besser gewesen, aber sonst hat es uns sehr gut gefallen, weil es gut war, mal einen Perspektivwechsel zu haben.“

Reporter: „Was nimmst du aus diesem Projekt mit?“

M, F, …: „Erstmal wie gesagt den Perspektivwechsel und zu wissen, dass es als Trainer nicht immer einfach ist, alles vorzubereiten.“

Projekt 35_ Rudern für alle

 Von der Schulbank ans Ruder

Seit 1991 gibt es offiziell eine Ruder-AG am Kurfürst-Balduin Gymnasium und für die diesjährigen Projekttage haben sich Frau Filby, Herr Sesterhenn und Herr Weber dazu entschlossen, Rudern auch als Projekt anzubieten.

Um anderen Schülern das Rudern näher zu bringen und neue Mitglieder für die Ruder-AG zu finden, zeigen die Lehrkräfte und ältere Schüler der AG den Neulingen Technik und Praxis der Sportart. Aufgrund des schlechten Wetters ist es am ersten Tag der Projektwoche nicht möglich, nach Treis ans Bootshaus zu fahren, wo die Ruder-AG sich freitags trifft, um zu trainieren. Daher sucht man nach einer anderen Lösung und teilt die teilnehmenden Schüler in drei Gruppen auf. Die erste Gruppe befindet sich zusammen mit Herr Sesterhenn im E-Gebäude und informiert sich mithilfe eines Videos über die Technik des Sports. Die Schüler lernen mithilfe von Tipps Basics wie Backbord und Steuerbord und wie man die Ruder halten muss. Währenddessen hält sich der zweite Teil des Projekts im Ruderkeller auf und wendet die Theorie praktisch auf dem Ergometer an, wobei zwei ältere Schülerinnen den jüngeren dabei helfen. Spielerisch versuchen die Betreuer den Schülern ihre Fehler aufzuzeigen, indem sie selber in ihre Vorführung der Praxis kleine Fehler einbauen und die Schüler danach suchen lassen. Auf den Ergometern führen die Schülerinnen und Schüler auch einen achtminütigen Ergo-Test durch, um herauszufinden, welche Distanz sie in den acht Minuten zurücklegen können. Die letzte Gruppe befindet sich auf dem Sportpatz und beschäftigt sich dort ebenfalls praktisch und spielt Hockey mit Herr Weber. Damit jedoch jeder einmal alles ausprobieren kann, werden die Gruppen durchgewechselt.

Am nächsten Morgen begeben sich die Schüler dann voller Vorfreude zum Bootshaus, um endlich mit den Booten auf die Mosel zu kommen. Allerdings können wieder nicht alle aufs Wasser, die Jüngeren müssen auf den nächsten Tag warten und spielen noch einmal Eis-Hockey, da dies jedoch zu dieser Jahreszeit nicht auf dem Eis möglich ist, wird mit Tennisbällen auf dem Asphalt gespielt. (Mehr zum Tag am Bootshaus im Interview mit Clemens Hammes)

Der letzte Tag bietet dann denjenigen, die noch nicht auf dem Wasser waren, endlich die Möglichkeit, dies zu tun. Nach einem kurzen Frühstück im Klassenraum macht sich die Gruppe wieder auf den Weg nach Treis.

Herr Sesterhenn ist über den großen Andrang für sein Projekt nicht wirklich überrascht: „Das Kuba ist ja fürs Rudern bekannt“. Insgesamt gibt es 45 Teilnehmer, damit ist es das größte Projekt unter den 38 angebotenen und über 30 der Schüler sind Neulinge und haben noch keinen Kontakt mit der Sportart gehabt. Doch trotzdem sei die Atmosphäre sehr angenehm und die Schüler seien sehr motiviert, sagt Herr Weber über die Gruppe.

Die Ruder-AG ist nichts Unbekanntes an unserer Schule und viele jetzige und ehemalige Schüler nehmen immer noch erfolgreich daran teil. Die Teilnehmer des Projektes haben motiviert mitgemacht und wir sind überzeugt, dass sich darunter einige neue Mitglieder für die Ruder-AG finden werden.

Bericht von Klara S., Jasemin K., Leo I., Johanna R.

Videointerview mit Clemens (Teilnehmer des Ruderprojekts)

Projekt 36_ Bücher stützen, präsentieren und verkaufen

„Die Schüler finden sich heutzutage nicht mehr so gut im Alphabet zurecht“

Das sagte Frau Grunert über die Arbeit innerhalb ihres Projektes. Schon seit vielen Jahren gibt es die Bibliotheken an unserer Schule. Seit einigen Jahren wird die Unterstufenbibliothek von Frau Grunert geleitet und gepflegt. In diesem Jahr bietet sie anlässlich der Projektwoche und dem anstehenden Schulfest ein Projekt an, das sich gezielt mit der Neustrukturierung und Verschönerung der Unterstufenbibliothek beschäftigt. Dabei gestalten kreative Schülerinnen und Schüler verschiedene Elemente, damit man sich besser in den vielen Büchern zurechtfinden kann. Bereits am ersten Tag gestalten sie die bemalten Bücher für die alphabetische Ordnung in den Regalen. Außerdem dekorieren die Schülerinnen und Schüler während den Projekttagen die Regale, um die Atmosphäre schöner zu gestalten. Damit ihre kreativen Ordnungsideen Sinn finden, räumen sie die Bibliothek so um, dass eine entspannte und angenehme Leseatmosphäre entsteht.

Ebenfalls arbeitet das Projekt Malerei, welches von Frau Windheuser geleitet wird, mit dem Projekt von Frau Grunert zusammen. Diese gestalten die Wand und die Tür vor der Bibliothek mit von Büchern inspirierten Figuren.  Im Inneren der Bibliothek arbeiten alle sieben Schülerinnen und Schüler drei Tage lang an bemalten Büchern, Dekoelementen und vielen anderen kreativen Modulen. Sie verwenden alte Bücher, die man nicht mehr zum Lesen verwenden kann, um daraus zum Beispiel alphabetische Abtrennungen für die Regale zu machen. Dabei arbeiten sie mit allen möglichen Materialien, die der Kunstschrank zu bieten hat. Außerdem organisieren sie parallel zur ihrer kreativen Arbeit einen Bücherflohmarkt, bei dem nicht nur aussortierte Bücher aus der Bibliothek, sondern auch von den Schülern mitgebrachte Exemplare gegen eine Spende abgegeben werden. Mit dem damit verbundenen Erlös kann Frau Grunert dann neue Bücher für die Bibliothek anschaffen.

Ziel ist es am Ende natürlich nicht nur, die Bibliothek zu verschönern, sondern auch genug Geld zu sammeln, damit die Schülerinnen und Schüler unserer Schule noch mehr Spaß am Lesen und an verschieden Geschichten finden können. Ebenfalls gestalten sie Plakate, die sie am Schulfest auf dem Schulgelände aufhängen, um auf ihren Bücherflohmarkt aufmerksam zu machen. Freitags arbeitet die Gruppe an den letzten Zügen, die letzten Dekoelemente werden gebastelt und aufgestellt. Gegen zehn Uhr fängt die Gruppe an, den Bücherflohmarkt in und vor der Bibliothek aufzubauen. Auch im Werkraum arbeiten weitere Schülerinnen und Schüler aus anderen Projekten an kreativen Elementen.  Dabei werden viele Tische voll mit Büchern vor die Wandkunstwerke des Projektes von Frau Windheuser gestellt, die dann am Schulfest verkauft werden.

Bericht von Klara S., Jasemin K., Johanna R., Leo I.

Projekt 37_ Schule vor 100 Jahren

Im Projekt “Schule vor 100 Jahren” lernen die Schüler, wie eine damalige Unterrichtsstunde ausgesehen hat. Die Leitung unterliegt Fr. Schult, die Idee zu dem Projekt kam ihr durch den Anlass des hundertjährigen Jubiläums des KuBa-Gymnasiums. Jedoch ist es ihr auch ein persönliches Anliegen: “Die Kinder sollen nicht nur wissen, wie die Schule jetzt ist, sondern auch, wie die Schule früher war.” Am Projekt nahmen fünf bis zehn Schüler/-innen teil. In Gruppen haben sie die letzten drei Tage eigenständig recherchiert und am Ende ein Plakat zusammengestellt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Pädagogik des Unterrichts der damaligen Zeit. Um einen tieferen Einblick in das Thema zu bekommen, besuchen sie am ersten Projekttag das Heimatmuseum in Münstermaifeld. Die Atmosphäre ist immer sehr ruhig und alle Teilnehmer sind konzentriert bei der Arbeit. Am Ende des Projekts möchten die Schüler eine Unterrichtsstunde vor 100 Jahren vorspielen. Die ganze Zeit über merkte man das Interesse der Schüler für die Vergangenheit und sie konnten immer selbstständiger arbeiten. Zum Schluss ist alles, was sie am Schulfest sehen, ganz alleine von den Schülern erstellt worden. 

Bericht von Emilia C., Jana G., Sophie S., Mia R.

Projekt 38_ 10 Jahre Schulsanitätsdienst am KuBa

„Das Entscheidende ist die Entscheidung“

Das ist vielleicht einer der ausdrucksstärksten Sätze auf den Plakaten des Projekts „10 Jahre Schulsani“. Dieses Zitat bezieht sich auf die Organspende und vorwiegend auf die persönliche Einstellung zu einem Organspendeausweis.

Seit 10 Jahren gibt es die Schulsanitäter-AG am Kurfürst-Balduin- Gymnasium in Münstermaifeld. Ins Leben gerufen wurde sie von der ehemaligen Schulsozialarbeiterin Frau Sattler. In der AG, die jede zweite Woche mittwochs stattfindet, lernt man vor allem, Erste Hilfe leisten zu können. Das Projekt versucht, die wesentlichen Aspekte der Wrsten Hilfe verständlich und kurz an die Teilnehmer weiterzugeben. Das Projekt leitet Frau Kathan mit der Unterstützung von Justus, einem ausgebildeten Schulsanitäter.

Am ersten Tag des Projektes vermitteln Frau Kathan und Justus vor allem Praktisches. So lernen sie zum Beispiel die stabile Seitenlage, dabei stellt sich eine mutige Schülerin zur Verfügung, damit die restlichen Schülerinnen und Schüler üben können. Außerdem beschäftigen sie sich mit der Reanimation. An einer lebensgroßen Puppe lernen sie die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit einer Atemspende. In vielen Orten, an ausgewiesenen Plätzen, gibt es mittlerweile auch AEDs. Das ist sehr wichtig und so üben die Schülerinnen und Schüler auch das Anbringen eines AED und was genau man drücken sollte. Das ist allerdings nicht schwer, da diese neuen AEDs die ganze Zeit über mit einem sprechen. Zum Schluss vermitteln Frau Kathan und Justus das Wissen zum Blutdruckmessen. Die Schülerinnen und Schüler sollen das Gelernte praktisch anwenden, was aber nur bedingt funktioniert. Doch nach einigen weiteren Versuchen schaffen es zum Glück alle.

Am Donnerstagmorgen sprechen sie über ein anderes, wichtiges Thema, das dann auch das Hauptthema dieses Projektes am Schulfest ist – die Organspende. Sie diskutieren über fehlende Organspenden und wie wichtig es eigentlich ist, für die, die das auch möchten, einen Organspendeausweis zu haben. Später wiederholen sie noch einmal das Gelernte des gestrigen Tages und beschäftigen sich mit dem Anlegen von Verbänden. Vor allem bei den Kopfverbänden lachen sie viel.

„Einmal im Dienst, immer im Dienst“

Nachdem in den letzten beiden Tagen vor allem die Erste Hilfe Maßnahmen von Frau Kathan erklärt wurden, finden wir am letzten Projekttag noch zwei Profis im Chemieraum. Sie helfen den Schülerinnen und Schülern beim richtigen Beatmen mit einem Ambubeutel. Zudem erklären sie aus eigenen Erfahrungen in ihrem Berufsleben wichtige Erste Hilfe Maßnahmen. Alle wirken sehr interessiert und hören zu. Bei den praktischen Übungen sind alle sehr engagiert und arbeiten sehr gut mit. Wir denken, dass das Gelernte den Schülerinnen und Schülern in Zukunft weiterhelfen wird.

Bericht von Jasemin K., Johanna R., Klara S., Leo I.

Interview zum Projekt 38 „10 Jahre Sanitäter-AG“

Interviewer: Wie wichtig ist es, an solchen Projekten teilzunehmen?

Mia: Es ist sehr wichtig für einen selbst und natürlich auch für seine Mitmenschen, einen Erste-Hilfe-Kurs zu machen.

Helene: Man macht es auch, um mal einen ersten Eindruck von diesem Fachgebiet zu bekommen, weil man es ja vielleicht mal irgendwann machen will.

Interviewer: Inwiefern unterscheidet sich dieses Projekt von den Inhalten der AG?

Mia: In der AG wird es natürlich länger und ausführlicher erklärt, weil man ja auch mehr Zeit hat. Trotzdem wird hier auch alles verständlich erklärt.

Interviewer: Wie ist denn die Stimmung hier so?

Mia: Alle sind hier sehr nett!

Helene: Alle sind gechillt!

Interviewer: Ist das Projekt eher theoretisch oder praktisch gestaltet?

Mia: Auf jeden Fall mehr praktisch.

Helene: Wir haben zum Beispiel stabile Seitenlage, Reanimation, Defibrillator und Verbände bearbeitet.

Interviewer: Ihr seid ja auch in der Sani-AG, ist das Ganze hier dann nur Wiederholung oder habt ihre auch neue Sachen gelernt?

Helene: Es war größtenteils Wiederholung, außer die Blutdruckmessung war für mich neu.

Interviewer: Könnt ihr euch auch so was für euren späteren Berufsweg vorstellen?

Mia: Ja, auf jeden Fall!

Helene: Ja, definitiv! 

Interview von Klara S., Jasemin K., Johanna R., Leo I.