Projekt 12_ Rockband

Musikalische Talente erobern die Bühne: Schüler-Rockband begeistert als Schulprojekt

In einer bemerkenswerten Initiative haben Schülerinnen und Schüler des Kurfürst- Balduin-Gymnasiums  ein inspirierendes Schulprojekt ins Leben gerufen – eine Rockband (siehe Video im Anhang). Mit dem Ziel, ihre musikalischen Talente zu fördern, haben die Schülerinnen und Schüler eine aufregende Reise angetreten, um gemeinsam die Bühne zu erobern und ihre Leidenschaft für Rockmusik zum Ausdruck zu bringen.

Die Schüler-Rockband trifft sich drei Tage zum Aufbau und intensiven Proben, um ihre musikalischen Fertigkeiten zu verfeinern. Der gesamte erste Tag widmete sich dem Aufbau aller Instrumente, Mikrofone und Boxen. Ab dem 2. Tag beginnen dann die Proben, die an Tag 3 weitergeführt werden.

Das Schulprojekt erreicht seinen Höhepunkt mit den mit Spannung erwarteten Konzerten und Auftritten am schuleigenen Fest. Die Schüler-Rockband hat die Möglichkeit, vor einem Publikum aus Lehrern, Eltern, Angehörigen und der Schulgemeinschaft ihr Können unter Beweis zu stellen. Die Band präsentiert bekannte Rockhits, die sie im Laufe der Projekttage einstudieren.

Das Schulprojekt einer Rockband bietet den Schülerinnen und Schülern weit mehr als nur musikalische Erfahrungen. Durch die Zusammenarbeit in der Band lernen sie wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kommunikation und Organisation. Sie entwickeln ihre Fertigkeiten zur Improvisation und zum Zuhören, während sie aufeinander reagieren und sich musikalisch abstimmen müssen. Darüber hinaus gewinnen sie Selbstvertrauen, treten aus ihrer Komfortzone heraus und stellen sich der Herausforderung, vor Publikum aufzutreten.

Das Schulprojekt „Rockband“ fördert nicht nur das musikalische Talent der Schülerinnen und Schüler, sondern stärkt auch ihre Persönlichkeitsentwicklung, ihren Teamgeist und ihre Bühnenpräsenz. Es ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Schulen durch solche Projekte den Schülern eine Plattform bieten können, um ihre Leidenschaften auszuleben, sich kreativ auszudrücken und wertvolle Lebenskompetenzen zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums in der Rockband beweisen so, dass Musik eine kraftvolle Sprache ist, die selbst in einer so kurzen Zeit von drei Tagen verbindet.

Bericht von Melanie K., Ellen G., Daniel G.

Projekt 13_ Malerei – Neue Wandgemälde für die Ausleihbücherei

Märchen, Malerei und die Ausleihbibliothek

In dem Projekt „Malerei“, unter der Leitung von Frau Windheuser, geht es um das Planen, Durchführen und das Fertigstellen einer Wandmalerei. Diese wurde im Rahmen der Projekttage von den Schülerinnen und Schülern des Kurfürst-Balduin-Gymnasiums, um die Aufmerksamkeit auf die Ausleihbibliothek zu lenken, erstellt. Außerdem soll die Atmosphäre um die Ausleihbibliothek herum verschönert werden, um ein angenehmeres Leseerlebnis zu schaffen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich beworben, weil sie auch einmal die Möglichkeit haben wollten, selbst zur Gestaltung der Schule beizutragen. Außerdem wollten sie auch als Schülerinitiative auftreten.

Die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler sprachen sich zunächst ab, wie sie die ausgewählte Wand gestalten wollen. Sie einigten sich darauf, die Motive an Kinderserien und Märchen zu orientieren, um die Atmosphäre an die Bücher anzupassen. In der Vorbereitungsphase sollte die Wand zunächst grundiert werden, jedoch wurde dies erst durch den strengen Zeitplan der Projekttage  vergessen.  Somit musste die Wand nachgrundiert werden, weshalb sie ein wenig im Zeitplan verrutscht sind.  Dann wurden zuerst Vorskizzen angefertigt, nachdem die Grundierung der Wand fertiggestellt wurde. Die Schülerinnen und Schüler mussten ihre Pinsel und Mischpaletten selbst mitbringen, die Acrylfarbe war jedoch von der Schule gestellt.

Die Schülerinnen und Schüler begannen also, den ganzen Tag an ihren Motiven zu arbeiten. Beispiele dafür sind „Der kleine Prinz“, „Simsalagrimm“ und andere Motive, welche nicht direkt aus Märchen oder Serien stammen, sondern auch aus den Fantasien der Schülerinnen und Schüler oder von Bildern aus dem Internet, welche nach Märchen aussehen. Es wurden mehre Farbschichten aufgetragen, um sicherzustellen, dass die Farbe auch für eine längere Zeit hält. Noch sind sich die Schülerinnen und Schüler selbst nicht sicher, wie das Endergebnis aussehen wird, jedoch erhoffen sie sich das bestmögliche Ergebnis.

Bericht von Amelie Ö., Stella P., Julian K., David R.

Projekt 14_ Mathematischer Wanderpfad am KuBa und in Münstermaifeld

Mathematische Rätsel rund ums Maifeld erstellen und erleben. Die Aufgabe dieses Projektes ist es, einen sogenannten „MathTrail“ zu erstellen und zu lösen. Es wird erklärt, dass diese seit 1984 auf der ganzen Welt zu finden sind. Die Projektleiter haben es sich mit ihren Teilnehmern zur Aufgabe gemacht, solch einen zu erstellen, zu lösen und die Mathematik bei der Allgemeinheit beliebter und attraktiver zu machen.

Während den drei Tagen bekommen die Schüler Aufgaben, welche sich durch ganz Münstermaifeld erstrecken. Ob bei der Post die Größenverhältnisse der Postfächer, der Prozentanteil des Wasserturms in einem Spiegel oder den Glasanteil in den Glastüren der Schule zu berechnen, alles wird von den Schülern gemeistert. Die Stimmung ist trotz der hohen Konzentration sehr humorvoll. Ziel des Projektes ist es, die Mathematik wieder beliebter zu machen und sie den Besuchern näher zu bringen. Projektleiter sind Herr Baeger und Herr Dr. Kreutz, welche die Erwartung haben, Ergebnisse für andere herauszufinden.  Die Erwartungen der Schüler waren zu Beginn zwar vereinzelt niedriger, sind jedoch sehr übertroffen worden. Der Raum der Vorführung ist E 201, in dem auch die Projekttage stattfanden. Die Inspiration für das Projekt hatte Herr Baeger bei einem Projekt, wo Schüler auf und abseits des Schulgeländes mathematische Aufgaben zum Thema Geometrie und Prozentrechnung bearbeiteten. Und so arbeiten die Schüler aus den Jahrgangsstufen 9-12 in ganz Münstermaifeld an den Lösungen der Rätsel. Wenn du ebenso ein mathematisches Rätsel lösen willst, findest du dies unter dem Artikel.

Bericht von Nika F., Lennard P., Luis J., Eliah B.

Mathematisches Rätsel

Stell dir einen See mit Seerosen vor, deren Anzahl sich jede Woche verdoppelt. Nach 12 Wochen ist der See bereits komplett mit Seerosen bedeckt.

Nach wie vielen Wochen war der See dann halb bedeckt?

Der See ist nach 11 Wochen halb bedeckt.


Am einfachsten ist das zu verstehen, wenn man den von Seerosen bedeckten Anteil des Sees rückwärts betrachtet. Geht man in den Wochen rückwärts, so halbiert sich die Anzahl an Seerosen mit jeder Woche, da Halbieren die Umkehrung von Verdoppeln ist.

Nach 12 Wochen sind 100 % des Sees bedeckt.
Nach 11 Wochen sind 50 % des Sees bedeckt.
Nach 10 Wochen sind 25 % des Sees bedeckt.
Und so weiter…


Projekt 16_ Mathematik zum Anfassen und Knobeln

“Entdecke die faszinierende Welt der Mathematik – Praktische Erfahrungen und spannende Experimente!“

Rauchende Köpfe, Spannung und Knobelei – Dies sind wohl die besten Begriffe, um das Projekt ,, Mathe zum Anfassen“, welches von Herrn Wilbert und Frau Dolic geleitet wird, zu beschreiben.

In dem Raum E208 knobeln 19 Kinder spielerisch rund um die Mathematik. Dazu werden z.B. aus Holzklötzen Knobelwürfel gebaut. Mit diesen kann man das räumliche Sehen und Denken verbessern. Außerdem „schadet Geometrie niemandem“. Alle Schüler im Raum arbeiten fröhlich und gelassen an den von den Lehrern erstellten Themen.

„Wir wollen den Schülern die Mathematik näherbringen und versuchen, selbst Spiele zu entwickeln, um den Spaß an der Mathematik zu steigern“ (Frau Dolic)

Die Leitungen des Projekts haben sich überlegt, aus dem Spiel „Dobble“ eine kreative und mathematische Verknüpfung herzustellen. Dazu benutzen sie ein bestimmtes Programm, welches Bilder auf „Dobble“-Karten einfügt. Das weckt Interesse bei den Kindern, die aus allen verschiedenen Klassenstufen kommen. Dadurch, dass man in diesem Spiel auch nicht nur gute mathematische Kenntnisse, sondern auch schnellere Reaktionszeiten braucht, kommt es häufig zu lautem Geschrei und Unordnung, doch die beiden Lehrkräfte des Projekts haben die Kinder gut im Griff. Nur durch Sie wird den Kindern ermöglicht, die dieses Projekt freiwillig ausgewählt haben, eine schöne Projektwoche zu haben.

„Mir gefällt das Projekt vor allem, weil ich gut in Mathe bin, dadurch fällt es mir viel leichter.“ (Finn, 5. Klasse)

Bericht von Yorick P., Justus W., Matti K.

Projekt 17_ Künstliche Intelligenz

In den Medien gewinnt Künstliche Intelligenz, auch KI genannt, immer mehr an Reichweite. Diese zeigt sich in verschiedenster Form, von Chat GPT bis zum Snapchat Bot ist alles dabei. Aufgrund dieser Popularität kam Hr. Krämer die Idee, ein Projekt rund um KI ins Leben zu rufen. Ziel ist es, den Schülern alle derzeitig vorhandenen Systeme und Nutzungsmöglichkeiten näher zu bringen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Schule und Alltag. In den drei Projekttagen bringt Hr. Krämer das Thema spannend und Interesse weckend an die Schüler heran. Sie probieren ein paar der KI-Systeme aus und besprechen deren Vor- und Nachteile. Des Weiteren gibt er ihnen die Möglichkeit, mit Hilfe von KI selber Spiele, Lernhilfen und Musik zu programmieren. Beispiele von diesen erstellten Programmen finden Sie auf unserem Instagram-Account. Durch seine junge und motivierte Art kann Herr Krämer das noch relativ neue System perfekt rüberbringen. Alle Teilnehmer können rückmelden, in den vergangenen Tagen viel gelernt und die neue Künstliche Intelligenz besser verstanden zu haben. Für das kommende Schulfest erstellen die Schüler ein Plakat mit einer Übersicht der Möglichkeiten des KI-Systems und die Besucher können die erstellten Programmcodes der Schüler ausprobieren. Alles in allem ist dies wohl eines der modernsten und aktuellsten Projekte der Tage. 

Bericht von Emilia C., Jana G., Mia R., Sophie S.

Projekt 18_ Schnitzeljagd 100.0 (Geocaching)

Herr Männchen entschied sich für dieses Projekt, da Geocatching in Verbindung mit seinen beiden Fächern Sport und Erdkunde steht. Denn das Projekt hat viel mit Bewegung im Freien zu tun und ist eine Auseinandersetzung mit geografischen Koordinaten.

Am ersten Projekttag waren die Schüler mit den Projektleitern Herr Männchen und Frau Krautz an der Burg Eltz. Sie sind nach Wierschem gefahren und haben von dort aus in einem Rundgang nach Cashs gesucht und gefunden und haben ausprobiert, was überhaupt Geocatching ist.

Am zweiten Projekttag haben sie angefangen, eigene Cashs/Bounces für das Schulfest zu erstellen, damit die Gäste dies auch mal ausprobieren können.

Am letzten Projekttag stellen sie die Bounces fertig, testen diese und dekorieren den Klassenraum mit den entsprechenden Informationen für die Besucher.

Die große Gruppe besteht aus verschiedenen Jahrgangsstufen, was eigentlich sogar sehr gut ist, da die Älteren sehr gute technische Kenntnisse haben, da sie für das Sommerfest eine PowerPoint beziehungsweise ein Erklärvideo erstellen wollen. Dafür sind die jüngeren sehr kreativ und tragen viel Gutes zum Gelingen des Projektes bei.

Bericht von Berfin, Alina, Jana, Enna

Interview mit Teilnehmer Kenn (5. Klasse)

Ist das Projekt so, wie du es dir vorgestellt hast?

K: Es ist ein tolles Projekt. Als Einführung haben wir auch eine Schnitzeljagd gemacht.              Jetzt sind wir dabei, eine eigene zu machen und erstellen jetzt dazu ein Erklärvideo.

Wir haben heute Morgen mitbekommen, dass ihr eine neue App kennengelernt habt.    Willst du uns etwas dazu erzählen?

K: Ja! Gestern haben wir die App Geocaching benutzt und dort ein paar Cachs als Gruppe gesucht. Heute haben wir mit der App Actionbound gearbeitet, dort haben wir einen Test von den Lehrern gelöst. Auch dies haben wir in Gruppen gemacht. Jetzt erstellen wir mit dieser App eigene Tests.                                                                                                                  

Bist du zufrieden mit diesem Projekt? Weshalb hast du dich für dieses Projekt entschieden?

K: Ich bin selbst privat interessiert daran, da ich Schnitzeljagden mag.

Also war das Projekt auch deine erste Wahl?

K: Ja!

Willst du uns noch etwas über das Projekt erzählen?

K: Ja. Die Lehrer und die anderen Schüler sind echt sehr nett. Ich habe in diesem Projekt echt viel Spaß. Ich freue mich morgen auch schon auf das Dekorieren. An dem Schulfest wird in unserem Raum dann auch das Erklärvideo laufen. Es gibt 3 verschiedene Cachs, die man lösen kann am Schulfest.

Wir bedanken uns für das Interview

K: Es hat mir auch sehr Spaß gemacht, an dem Interview teilzunehmen.

Dir noch viel Spaß bei deinem Projekt!

Projekt 19_ Platon´sche Körper

Platon´sche Körper: Was ist das?

Genau das wurde im Projekt von Herr Krenkel behandelt und gebaut. Platon´sche Körper sind Körper, die aus regelmäßigen Vielecken zusammengesetzt sind. In dem Projekt wurde sehr viel gesägt, geschliffen und gebaut. Die Projektleitung Herr Krenkel hat im Raum E207 sieben Schüler über Platon´sche Körper informiert. Diese fertigten erst Vorlagen aus Papier an und übertrugen diese dann entweder auf Holz, Plexiglas, Pappe, Papier oder Metall, das durften sie sich natürlich aussuchen, genauso wie den Körper, den sie bauen wollten, das waren Oktaeder, Tetraeder, Dodekaeder oder Würfel. Sie schnitten kleine und viele Platten aus ihrem Material aus und die klebten sie dann mit Heißkleber aneinander. Danach stand der jeweilige Körper auch schon. Alle aus der Gruppe arbeiteten alleine und höchst konzentriert, man durfte sie auf keinen Fall stören. Das Ziel der Gruppe war es, so viele Körper wie möglich zu bauen und diese Körper dann auch anzumalen, aber bis ein Platon´scher Körper fertig war, vergingen etwa  fünf Stunden. Die meisten Schüler wurden fertig und diese Körper werden am Schulfest ausgestellt. Lehrer wie Eltern und Schüler können dann die fertig angemalten Körper begutachten.

„Es ist ein richtig cooles Projekt und Herr Krenkel ist sehr nett“ (David, Klasse 7)

Projekt 20_ Heilkräuter

“Natürliche Schönheit entdecken: Heilkräfte aus der Natur – Die verlockende Welt der Naturkosmetik“

Pflanzliche Gerüche, regelrechter Trubel und große Aufregung – In dem Raum Bio1 geht es zur Sache. Kinder aus vier unterschiedlichen Klassenstufen kommen hier zusammen, um aus pflanzlichen Produkten, wie z.B. Lavendel oder Zitronen, Naturkosmetik herzustellen. Daraus entsteht dann beispielsweise Seife, Salbe und Badekugeln. Außerdem wurde aus Kakao ein Peeling für das Gesicht hergestellt. Die Idee hatte Frau LeMarec. Sie und Frau Bender leiten dieses Projekt. Die Lehrerinnen wollen die Produkte am Schulfest verkaufen. Jedoch wird die Hälfte an die Kinder übergeben, da „sie das alles schließlich auch selbst gefertigt haben.“

„Es riecht nicht stark, es stinkt. Aber es macht trotzdem viel Spaß und es gefällt allen hier“ (Laura, 5. Klasse)

Bei alledem steht der Spaß aber im Vordergrund: Die Lehrerinnen wollen den Kindern die Natur und ihre Vielfalt zeigen. Und das kommt gut an: Die Kinder mögen es.

Für die 26 Kinder (überwiegend weibliche Teilnehmer) gibt es viel Abwechslung: Es gibt fünf Gruppen mit unterschiedlichen Themen und Rezepte. Jedoch laufen alle Bereiche auf dasselbe hinaus: Teamwork und Koordination in den einzelnen Gruppen.

Zum Abschluss lässt sich sagen, dass es viel Mühe und Anstrengung für dieses Projekt braucht. Denn es kostet Zeit, Aufwand und Energie. Doch die Mühe lohnt sich: Die Produkte kommen gut an.

Bericht von Yorick P., Justus W., Matti K.

Projekt 21_ Seife, Lippenbalsam und andere Kosmetika selbst gemacht

Einladender Duft, blubbernde Töpfe, konzentrierte Gesichter – Im Projekt ,, Seife und Kosmetik“  unter der Leitung von Herrn Richter sitzen 20 Schüler/innen  in der Projektwoche in B05/B06 fleißig an ihren Kreationen .

Sie stellen zum einen Seife, Shampoo und Badekugeln her und können sich dabei frei entfalten, sie scheinen viel Freude dabei zu haben und sehr interessiert daran zu sein, sich neu auszuprobieren. Zum anderen stellen sie Lippenbalsam selber her, dafür raspeln sie Wachs klein und schmelzen diesen anschließend , dazu werden dann noch andere Zutaten gerührt und zu guter Letzt gießen sie alles in die Form.

Auf Nachfrage, warum sie sich für genau dieses Projekt entschieden hatten, erklärten sie, dass vor allem das Interesse daran, selbstständig Dinge herzustellen, sie zu ihrer Entscheidung für dieses Projekt gebracht hat, auch, dass man nicht immer alles kaufen muss, sondern man auch Dinge selbstständig herstellen kann und das  gar nicht mal so schwer ist, war ein wichtiger Aspekt für ihre Entscheidung .

Die Dinge werden mithilfe der vorher angelegten Website von Herrn Richter von den Schüler angefertigt , auf der Website finden die Schüler/innen dann die Rezepte, an die sie sich halten können für die Herstellung ihrer Produkte (www.markusrichter.de ) . Die Schüler arbeiten in kleinen Gruppen und jede Gruppe stellt verschiedene Produkte her , so hat am Ende jeder mal alles ausprobiert . Die verwendeten Utensilien werden für einen kleinen Geldbetrag, den die Schüler vor Beginn des Projektes an Herrn Richter abgeben mussten, von ihm zur Verfügung gestellt. Die Atmosphäre vor Ort wirkt sehr harmonisch und alle scheinen sich gut zu verstehen . Dies erleichtert den Schülern die konzentrierte Arbeit an ihren Kosmetika, da es vor allem von der groben und harten Hausseife bis zur feinen Flüssigseife ein langer und vor allem anstrengender Prozess ist.

Bericht von Marli H., Julia W., Lina S., Eva R.