Projekt 1_ DIY – Sommer-Projekte

DIY – Sommerbasteleien

Mehr als nur Standard?

Das Projekt DIY (kurz für: Do It Yourself), das von Frau Seibert, Frau Weihmann und Frau Dohle geleitet wird, ist ein buntes, fröhliches Bastelprojekt. In diesem basteln die Schülerinnen und Schüler Blumenstecker, Armbänder, Papptellergirlanden, Einkaufstaschen aus altem Zeitungspapier, Windlichter und Luftballonlichter.

In den Klassenräumen E 302/3 herrscht eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die dadurch gestärkt wird, dass die Lehrerinnen die Schülerinnen und Schüler freundlich empfangen und aufnehmen (betreuen). Die Kinder sitzen an sechs Gruppentischen zusammen und tauschen sich untereinander aus. Dadurch entsteht ein gemeinsames und gemütliches Arbeiten. Aber auch die Lehrerinnen haben viel Spaß dabei.

In einem Interview sagten sie uns, dass die Atmosphäre und das gemeinsame Arbeiten besser funktionieren, als sie gedacht hätten. Die Lehrerinnen haben sich auch (ebenso wie ihre Schüler) Armbänder gebastelt.

Auf dem Schulfest möchte die Gruppe die gebastelten Werke verkaufen. Mit dem Einkommen wollen sie die Teilnahmegebühr von 5 Euro refinanzieren. Den Rest möchten sie spenden. Unter Bilder Sommerbastelei gibt es noch mehr Einblicke.

Bericht und Fotos: Maya M., Felix Z., Louis J.

Projekt 2_ Künstlerische Begleitung der Projekttage mit Foto und Video

Beleuchtung, Belichtung, Kamera an und der Dreh geht los. Schon fast wie bei einem professionellen Shooting beginnen die Schüler in dem Projekt unter der Leitung von Herrn Grober ihre Arbeit an ihren Motiven. Dabei achten sie genauso auf den Bildausschnitt und Kontrast wie auf Musik, Einsatz und Schnitt. Das Ziel: die Projekttage bestmöglich in Bildern und Videos festzuhalten, sie für die Ewigkeit einzufangen und die anderen Schüler an den schönsten Momenten der anderen Projekte teilhaben zu lassen. 

Und genau damit startet die Gruppe. Nachdem die Pflichtaufgaben geklärt wurden und alle bereit sind, werden sie hinausgelassen, um die schönsten Momente einzufangen und um ihr Bestes zu geben, damit alle an diesen Momenten teilnehmen können. Dabei experimentieren sie mit Filtern und dem Bildausschnitt und haben, wie wir von mehreren Schülern erfahren, sehr viel Spaß und behaupten, ihre kreative Ader zu entdecken. Auch erste Ergebnisse, die wir sichten durften, sehen sehr gelungen aus und sind sehr kreativ und ideenreich. Auch das ganze Projektteam scheint in einer Harmonie zusammen zu arbeiten und mit viel Motivation an ihre sehr individuellen Projekte zu gehen. Auch die Projekte, die abgebildet wurden, zeigen großes Interesse an den Fotografen und stehen gerne für die Kamera Model. Dabei scheinen beide Seiten ihr Bestes zu geben.  

Nach einem Tag voller Arbeit treffen sie sich dann wieder in ihrem Klassenraum und besprechen ihre Ergebnisse. Dabei wird natürlich Kritik geäußert, aber die meiste Zeit loben sich alle zurecht gegenseitig für ihre gute Arbeit, bis es am nächsten Tag wieder los geht. Wie wir von den Schülern erfahren, bleibt die Motivation immer hoch und die Erwartungen werden immer wieder aufs Neue getoppt. Vor allem die Arbeit mit neuen Geräten und moderner Technik wird hier besonders oft hervorgehoben. Allgemein scheint eine gute Vorbereitung hinter dem Projekt zu stehen und die Zeit gut eingeteilt zu sein. 

Wenn sie also an tollen Fotografien interessiert sind und nicht nur die endgültigen Resultate sehen wollen, ist es auf jeden Fall zu empfehlen, einen Blick auf die Ergebnisse des Projektes zu werfen. Vielleicht entdecken Sie auch ihre kreative Ader oder bekommen Lust darauf, ihre Kamera mal für etwas Anderes als Selfies zu benutzen. Oder Sie genießen die Schönheit der Bilder und können die Projekte begleiten, wie sie sich über die letzten drei Tage entwickelt haben. Egal was sie machen, die Zeit lohnt sich und nur ein paar Klicks entfernt auf dieser Homepage können sie alles sehen.  

Bericht von Nika F., Luis J., Lennard P., Eliah B.

Interview mit Herrn Grober zu Projekt 2

Hat das Projekt etwas mit ihrem zu unterrichtenden Fach zu tun?

-Das Projekt handelt von künstlerischer Bildgestaltung. Dies passiert in Musik wie in Deutsch (diese Fächer unterrichtet Herr Grober). Außerdem sind die Themen mein Hobby und ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und bringe meine weiteren Hobbys gerne in unterrichtlichen Themen wie Projekttagen ein.

Wurde das Projekt schon einmal an der Schule gemacht?

-Nein, die Idee des Projektes ist neu.

Was ist ihre Aufgabe bei dem Projekt?

-Beaufsichtigen und Wissen im Bereich Fotografie, Filmschnitt und allgemein kreative Arbeitsweise vermitteln.

Wie schätzen Sie die Stimmung in dem Projekt ein?

-Die Leute kommen gut klar, haben eine gute Stimmung und helfen sich jahrgangsübergreifend.

Wie hat sich die Planung des Projektes gestaltet?

-Die Planung war leicht und ohne Hilfe zu meistern. Ich habe einen Zeitplan entworfen und diesen dann den Schülern gezeigt und sie angeregt, diesen nach Bedarf noch zu ändern, was aber nicht der Fall war.

Projekt 3_ Graffiti – Von der Skizze auf die Leinwand

Graffiti, aber legal!

Bericht verfasst von: Lotte Schäfer, Emma Böhm und Lisa Gellert

Der beißende Geruch von Acryl, kreative Köpfe und langsam farbig werdende Leinwände: Das Projekt Nr. 3 „Graffiti“ läuft auf Hochtouren. Herumwuselnde Schüler und konstant beschäftigte Lehrer lassen sich im bunten Chaos des Werkraums im E-Gebäude beobachten. Schüler der Kassenstufen 5 bis 12 ergeben hier eine der größten Gruppen der Projektwoche von insgesamt 40 Schülern. Kunstwerke, welche man gewöhnlich nur auf Mauern oder Gebäuden findet, werden hier auf die Leinwand gebracht und das unter der Leitung von der führenden Lehrkraft Herr Haas und seiner Unterstützung Frau Hahn. Da ihr Projekt leider wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht stattfinden konnte, wurde sie hinzugezogen. Herr Haas ist trotz der anspruchsvollen Aufgabe, allen Fragen und Problemen der Schüler nachzugehen, guter Dinge und ist gespannt auf die drei Tage, in denen er mit ihnen arbeiten kann. Er selbst weist schon seit Jahren ein großes Interesse im Bereich des künstlerischen Gestaltens auf und freut sich, mit der beträchtlichen Anzahl an Schülern mal etwas divergenter in der Schule, im Gegensatz zum regulären Unterricht, zu arbeiten. Mit dem Ziel, gegen Ende der Woche fertige Kunstwerke im Raum B5 präsentieren zu können, beginnen die Schüler ganz klassisch mit Bleistiftzeichnung auf Papier, um später ein möglichst den Vorstellungen jedes Einzelnen entsprechendes Gemälde fertigzustellen. Und dieser Wunsch scheint sich zu erfüllen! Schon am zweiten Tag konnte  die Gruppe die weißen Leinwände mit ihren farbigen Ideen, nach Aufgabenstellung ein beliebiges Wort in die Graffiti-Welt zu übertragen, füllen. Mit Freude und Motivation pinseln sie los . Nach Aussagen der Schüler ist das Projekt Nr.3 deswegen so beliebt bei ihnen, da vor allem Graffiti eine Form von Kunst ist, zu der sie verhältnismäßig selten die Gelegenheit haben. Wir sind zuversichtlich, die vollendeten Kunstwerke auf dem Schulfest bewundern zu können und hoffen auf zufriedengestellte Künstler und Lehrer. Denn noch hält sich Herrn Haas Geduld in einem neutralen Rahmen, aber wer weiß, was bis Samstag noch passiert? Bis jetzt sieht man, wann immer der Raum betreten wird, schwingende Pinsel, knallige Farben und den stets beschäftigten Herrn Haas…

Projekt 5_Theater – Einstudieren von Schulszenen aus den letzten 100 Jahren

John Keating oder doch nur ein enthusiastischer Lateinlehrer im Musiksaal?

Bericht verfasst von: Lotte Schäfer, Emma Böhm und Lisa Gellert

Gedämmtes Licht, der Geruch von abblätterndem Holz des alten Mobiliars und ein enthusiastisch auf dem Tisch stehender Lehrer, der noch lange nicht mit seinem Latein am Ende ist. In dem von zeitloser Eleganz geprägten Musiksaal hängt eine staubige Luft, die dem Raum eine mysteriöse Atmosphäre  verleiht. Der Saal, dessen Ambiente den im Raum Stehenden 100 Jahre in die Vergangenheit versetzen kann. Ein perfekter Ort für die Proben des Pojektes Nr. 5: „Theater“. Die Gruppe, zusammengesetzt aus 21 Schülern der Klassenstufen 7 bis 11, steht unter enormem Zeitdruck. In einem Zeitraum von drei Tagen sollen sie insgesamt drei Szenen aus den Stücken „Frühlingserwachen“ (erstmals erschienen: 1891) und „Feuerzangenbowle“ (Film erschienen: 1944) zur Ehrung unserer Schule hinsichtlich des 100-Jahr-Jubiläums einstudieren. Die Intention der Darbietung ist es, dem Publikum im Endeffekt das Gefühl zu geben, sich tatsächlich in frühere Zeiten versetzt zu fühlen. Eine echte Herausforderung! Die betreuenden Lehrpersonen Frau Kaiser und Herr Kliemt scheinen allerdings trotz des Schwierigkeitsgrades ihrer Aufgabe, den Schülern etwas beizubringen und sie bestenfalls für das schauspielerische Darstellen zu begeistern, guter Dinge zu sein. Mit Optimismus gehen sie die Sache an. Frau Kaiser selbst wies schon als Schülerin Interesse am Schauspiel auf und empfindet die sich vom Unterricht differierende Projektwoche und das heterogene Arbeiten mit den Schülern als „schöne Abwechslung“ (Zitat; Interview). Auch Herr Kliemt, welcher in der Vergangenheit bereits 22 Stücke inszeniert hat, bringt einen großen Schatz an Erfahrung mit in die Proben. Wie der Charakter John Keating aus dem Film „Club der toten Dichter“, gespielt von Robin Williams, besitzt er ebenfalls eine Leidenschaft für das Theater und fordert die Schüler stets auf, ihr Talent und ihre Kreativität vollkommen auszuschöpfen. Während er resolut und stählern auf einem der Tische steht, ein Bild, welches sehr an Keating erinnert, motiviert und korrigiert er die Schüler freundlich und enthusiastisch mit dem Wunsch, die jungen Darsteller zu fördern  und zu verbessern. Die Akteure im Allgemeinen wirken von außen gelassen und konzentriert, in einigen von ihnen sieht es im Inneren jedoch ganz anders aus: „Theater ist meine Leidenschaft. Ich mag es, mich in Rollen hineinzuversetzen, sie kennenzulernen und Emotionen zu zeigen. Es ist sehr aufregend, dabei zu sein!“, äußerte eine der Hauptdarstellerinnen im Interview. Viele der Schüler sammelten bereits in jungen Jahren Erfahrungen mit dem Schauspielern und freuen sich über die Chance, weitere Einblicke in die Welt des Theaters zu gewinnen, obgleich das Projekt von einem Großteil nicht als Erstwahl angegeben wurde. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Arbeit von Frau Kaiser und Herrn Kliemt sowie der Darsteller  vielversprechend aussieht, denn trotz des Zeitdrucks arbeiten sie ganz nach dem Motto: „Carpe Diem – Nutze den Tag“ fokussiert und hart. Wir sind zuversichtlich, dass die Aufführungen der Szene des Stückes „Frühlingserwachen“ (ab 14 Uhr) und die beiden Szenen aus „Feuerzangenbowle“ (ab 15 Uhr, 15.30 Uhr und 16 Uhr, 16.30 Uhr) erfolgreich bewerkstelligt werden. Denn schon am ersten der drei Tage konnte man gegen Ende der Proben ein deutliches und klares Spiel erkennen. Das Projekt zeigt, wie viel Talent und Engagement in unserer Schule steckt und trägt dazu bei, die Feierlichkeiten unvergesslich zu machen. Wir sind gespannt und freuen uns darauf, das Ergebnis zu sehen.

Projekt 6_ Fotografie – Realität oder Illusion

Fotografie- Realität oder Illusion?

Im Rahmen des Schulprojekts „Fotografie- Realität oder Illusion?“ haben Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich mit den Praktiken der Fotografie zu beschäftigen. Das Ziel des Projekts ist es, die Grundlagen der Fotografie zu erlernen und diese nicht nur anhand eines Fotos anwenden zu können, sondern diese auch mit einer Aussage zu verknüpfen.

Zu Beginn des Projekts beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Techniken der Fotografie. Darunter fallen zum Beispiel die Schwarz-Weiß- Technik, die Fähigkeit, Gebäude zu fotografieren oder Portraits zu erstellen. Es sollen aber nicht nur die technischen Fähigkeiten erlernt werden, sondern auch die individuelle Sichtweise auf Bilder, die subjektiv beurteilt werden sollen, um deren Kenntnisse zu erweitern und praktische Fähigkeiten zu entwickeln. Die Lehrkräfte S. Knapstein-Krieger und G. Krautz haben wertvolle Tipps gegeben und dabei geholfen, die verschiedenen Funktionen der Kameras zu verstehen. Die Schüler haben auch Rundgänge unternommen, um verschiedene Orte zu erkunden und die Theorie in die Praxis umzusetzen. Dabei haben sie unterschiedliche Themen und Motive fotografiert, um deren Kreativität zu fördern.

Das Schulprojekt über Fotografie ist eine inspirierende und lehrreiche Erfahrung für alle Schüler. Sie haben nicht nur technische Fähigkeiten erworben, sondern auch ihre eigenen kreativen Potenziale entdeckt. Die Möglichkeit, die Welt durch die Kamera zu betrachten und die Perspektiven auf ein Bild zu bringen, ist faszinierend. Die Schülerinnen und Schüler sind sehr stolz auf deren Ergebnisse und dankbar für die Unterstützung der Lehrkräfte und der Fotografen, die sie während des Projekts begleitet haben.  Sie hoffen, dass solche Projekte in Zukunft fortgesetzt werden, um auch kommenden Schülergenerationen die Welt der Fotografie näherzubringen.

Während des Projekts haben sie eine Vielzahl von Fotos aufgenommen, die ihre individuellen Stile und Perspektiven widerspiegeln. Sie haben sich gegenseitig unterstützt und Feedback gegeben, um ihre Fähigkeiten kontinuierlich zu verbessern. Am Ende haben die Schüler und Schülerinnen eine Auswahl der besten Bilder zusammengestellt und eine Ausstellung organisiert, um ihre Arbeiten der Schule und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Es war erstaunlich zu sehen, wie jeder der Fotographen eine einzigartige Vision hatte und diese durch Fotografie ausdrücken konnte.

Die positive Resonanz des Projekts zeigt sich auch durch Aussagen folgender Schülerinnen und Schüler. Eine Gruppe aus dem Projekt erzählte: ,,Das Projekt ist schön, da wir viel Freiheit genießen dürfen und  unsere eigenen Ideen einbringen und umsetzten können.“

Projekt 7_ African Style – Taschentrommeln und Armbänder

In Folge unserer 35-jährigen Partnerschaft mit dem Institut St.Aloys Kibungo Ruanda kam dem zuständigen Lehrer Hr. Müller die Idee, ein Projekt namens „African Style“ zu gründen. In diesem lernen die Kinder, aus einfachen Materialien typisch afrikanische Produkte herzustellen. Im Zuge dessen entstehen Ketten aus Zeitungspapier, selbstgebastelte und bemalte Trommeln, verzierte Jutebeutel und andere künstlerische Werke. Einige davon können Sie auf unserem selbst erstellten Instagram Account finden, der beigefügte Link leitet Sie direkt dorthin weiter. All dies wird am Schulfest zum Verkauf bereitgestellt, der Erlös wird dann an unsere Partnerschule in Ruanda gespendet, um die dort notwendigen Zisternen zu finanzieren. Etwa 15 Kinder nehmen an dem Projekt teil und können sich kreativ ausleben. Unter anderem lernen sie, wie man ohne viel Geld die verschiedensten Dinge herstellen kann. Allen machen die drei Tage sehr viel Spaß und Hr. Müller nimmt vor allem die Motivation der Schüler wahr, sich für eine gute Sache zu engagieren. Allgemein trifft dieses Projekt auf eine große Begeisterung und wird hoffentlich in den nächsten Jahren weiter fortgeführt. 

Bericht von Mia R., Sophie S., Emilia C., Jana G.

Projekt 8_ Pencil vs. Camera: Optische Täuschungen durch Zeichnung/Malerei und Fotografien

In dem Projekt ,,Pencil vs. Camera“ geht es darum, dass Schüler aus verschiedenen Klassen zusammen malen und zeichnen. Es geht darum, dass man Bilder malt, die man überarbeiten kann oder wo man etwas einsetzen kann, zum Beispiel, wenn man bei einem Bild, welches aus der Natur ist, einen Gegenstand oder ein bestimmtes Wesen einsetzt. Dies machen die Schüler mit der Kunstlehrerin Frau Olsinski. Dort ist es sehr harmonisch und die Atmosphäre ist sehr gut, es ist ruhig und angenehm. Alle Schüler sind hoch konzentriert und malen und zeichnen ihre Kunstwerke. Am Anfang war es so ruhig in der Gruppe, dass kaum ein Wort gefallen ist. Am 2. Tag frühstücken alle gemeinsam und besprechen sich. Die Gruppe hilft sich gegenseitig. Es wird nicht nur ein Bild gemalt, sondern gleich mehrere. Manche Kinder malen alleine und dafür etwas Kleineres, aber es gibt natürlich auch größere Grüppchen, die zum Teil ein so großes Bild planen, dass sie auf dem Boden malen müssen. Viele der Kinder wurden bereits am 1. Tag mit ihrem ersten Projekt fertig. Bevor sie anfangen können, müssen sie natürlich noch einige Sachen erledigen, wie beispielsweise Notizen machen, skizzieren, Verbesserungen machen und alles planen. Erst dann können sie richtig anfangen zu malen und zeichnen. Die Teilnehmer dürfen dort Musik hören, das finden alle sehr toll. Man wird gefragt, ob man etwas Bestimmtes hören will, doch das ist nicht der Fall. Die Lehrerin Frau Olsinski wollte das Projekt machen, weil sie von dem Künstler Ben Heine inspiriert wurde und es cool fand, was er für eine Idee hatte. Sie selber findet auch, dass es eine ziemlich konzentrierte Gruppe ist und dass sie freien Raum haben sollen, was die Musik oder die Zeichnung betrifft. Was dennoch sein sollte ist, dass es etwas mit der Zeitreise zu tun hat, da es auf dem Schulfest darum geht. Das Kurfürst-Balduin-Gymnasium wird nämlich 100 Jahre alt. Sehen Sie sich auch gerne unsere Collage an, dort sind die Bilder der Kunstwerke zu finden.

Bericht von Amelie Ö., Stella P., David R., Julian K.

Projekt 9_ Musikvideo (Lip-Dub-Video)

Filmende Kameras, laute Musik und tanzende Schüler: Dies alles sieht man beim Musikvideoprojekt.  Das Schülerprojekt widmet sich genau diesem Thema – dem Aufnehmen von Musikvideos. Sie sind eine leidenschaftliche Gruppe von Schülern, die sich für Musik, Film und Technologie begeistern.  Die Schüler vom Kurfürst- Balduin- Gymnasium wollen erfahren, wie man Musikvideos gestaltet und diese aufnimmt.

Der erste Projekttag ist voller Kreativität, Teamwork und intensiver Proben. Sie beginnen den Tag mit einer Besprechung und einer Einteilung der Gruppen. Anschließend starten sie damit, Ideen für die Choreografie zu sammeln und einen Song auszuwählen. Nachdem sie sich auf die Choreo und den Song geeinigt haben, beginnen sie mit den Proben. Sie markieren die Schritte an der Tafel, üben die Bewegungsabläufe und verfeinern die Details. Die Lehrer R.Bremicker, M.Lohr und C.Oster leiten die Proben.

Der zweite Projekttag ist ein Tag mit harter Arbeit und Ausdauer. Die Schüler treffen sich morgens, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Die Schüler sind motiviert und konzentriert. Sie gehen die Choreografie noch einmal durch und arbeiten an Details, um sicherzustellen, dass alles perfekt ist. Die Schule verwandelt sich für die Schüler zu einem Drehort. Sie sind sehr geduldig und diszipliniert, da sie das Beste herausholen wollen.

Am dritten und letzten Projekttag ist die Aufnahme abgeschlossen und es stehen keine weiteren Tanz- oder Filmaufgaben an. Die Schüler entscheiden sich, diesen Tag zu nutzen, um ihre Kreativität auf eine andere Art und Weise zum Ausdruck zu bringen: durch das Basteln von Plakaten. Sie wollen mit visuell ansprechenden und aussagekräftigen Plakaten die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf das Projekt lenken. Mit bunten Papieren, Stiften und Scheren ausgestattet machen sie sich ans Werk. Es ist ein Tag voller Farben, Lachen und Teamarbeit. Sie arbeiten gemeinsam, um ihre Ideen zu verwirklichen und das Beste aus ihren künstlerischen Fähigkeiten herauszuholen.

Am Sommerfest stellen die Schüler ihr Musikvideo jede Stunde den Eltern, Schülern und Lehrern vor. Dies ist eine gute Gelegenheit für sie, ihre Talente und ihre Leidenschaft für Musik zu präsentieren. Mehr dazu könnt ihr im folgenden Interview erfahren.

Von Berfin A., Alina B., Jana B., Enna M.

Projekt 10_ Handarbeiten für Anfänger und Fortgeschrittene

Häkeln was das Zeug hält!

Bericht verfasst von: Lotte Schäfer, Emma Böhm und Lisa Gellert

Besonnenes Wispern, bunte Wolle und eine gemütliche Atmosphäre. Das Projekt Nr.10: „Handarbeiten“ befasst sich mit dem Häkeln, Sticken und Stricken. Umhängetaschen, Kissenbezüge oder süße Tierchen; an Talent und Ideenreichtum fehlt es in Raum B105 nicht. Bereits am ersten Tag konnte direkt losgehäkelt und gestickt werden und das sogar, obwohl sich unter anderem totale Anfänger in der aus insgesamt 12 Schülern der Jahrgangsstufen 6 bis 11 bestehenden Gruppe befinden. Mit dem Ziel, ihre Endprodukte am Samstag auf dem Schulfest ausstellen zu können, wird am Morgen fleißig und andächtig gearbeitet. Die betreuende Lehrkraft Frau Schneider ist guter Dinge. Sie selbst strickt und häkelt schon seit dem Kindesalter und empfindet große Freude am Einsetzen von Kreativität, um produktiv tätig zu sein und brauchbares Zubehör jeglicher Art herzustellen. Sie freut sich darauf, ihr Können beziehungsweise ihre Leidenschaft an jüngere Generationen weitergeben zu können. Die kleine Gruppe ist begeistert von der Möglichkeit, etwas Neues zu lernen oder ihre Fähigkeiten zu verbessern und häkelt bereits am zweiten Tag, auch in Abwesenheit von Frau Schneider, selbständig und erfolgreich. Schon nach nur einem Tag können sich die Arbeiten wirklich sehen lassen. Die Präzision der Werke ist durchaus beeindruckend und Frau Schneider wirkt zufriedengestellt. Sie beurteilt die Projektwoche im Gegensatz zum Unterricht als „inspirierend, sehr interessant und entspannt.“ (Zitat Interview). Außerdem empfindet sie es als spannend, die Schüler nochmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Das Projekt „Handarbeiten“ ist ein weiterer Indikator für die Darstellung der Vielfalt an unserer Schule und wird mit Sicherheit einen großen Teil zur Individualisierung bei den Feierlichkeiten beitragen. Wir hoffen auf Erfolg für die Schüler, ihre Produkte innerhalb von drei Tagen fertigstellen zu können und sind gespannt auf die bunten Ergebnisse im Raum B105.

Projekt 11_ Flicken und Nähen mit der Nähmaschine

Nähen und Flicken

In früheren Jahren wurde das Nähen den Schülerinnen und Schülern beigebracht. Allerdings änderte sich dies nach der Zeit, daher bietet Frau Theisen an den Projekttagen das Projekt „Nähen und Flicken“ an. An dem Projekt haben Schülerrinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 bis 11 teilgenommen.

Frau Theisen engagiert sich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler im Alltag mit Nadel und Faden umgehen können. Sie selbst ist vertraut mit dem Umgang von Nähmaschinen und der Handarbeit.

Allerdings haben viele Schülerinnen und Schüler auch privat schon Erfahrung mit dem Nähen gemacht. So hat Frau Theisen mehr Zeit, um den Anfängern, die jedoch schon am zweiten Tag eigene Taschen und Beutel nähen, zu helfen.

Auch am ersten Tag sind die Näherinnen und Näher sehr produktiv gewesen, da sie nach der Einführung der Nähmaschinen Scrunchies genäht haben. Am letzten Tag der Projekttage haben die Schülerinnen und Schülern gelernt, Löcher zu stopfen. Dies haben sie an alten Kleidern, die sie von zuhause mitgebracht haben, ausgeübt. Die anderen Stoffe sowie die Nähmaschinen wurden von Frau Theisen sowie von den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt. Wie das Ganze in der Praxis aussieht, ist der unteren Fotogalerie zu entnehmen.

Frau Theisen ist sehr zufrieden mit den Projektteilnehmenden, da sie zum einen sehr engagiert und zum anderen sehr interessiert arbeiten, aber auch die Schülerinnen und Schüler sind sehr zufrieden mit dem Projekt. Sie können konzentriert in Gruppen aber auch alleine arbeiten und wissen sich nach der Zeit zu helfen. Jedoch steht Frau Theisen sofort bereit, wenn Fragen auftauchen oder wenn es andere Probleme mit der Nähmaschine gibt.

Abschließend kann man sagen, dass es sehr ruhig und entspannt in der Gruppe verläuft und man sich auch sofort wohlgefühlt hat. Die Schülerinnen und Schüler sind sehr zugänglich und haben uns Reportern viele interessante Sachen erzählt.

Bericht von Jasemin K., Klara S., Leo I., Johanna R.