Projekt 33_ Trailrunning

In 3 Tagen rund ums Maifeld wandern und laufen. Das ist das Ziel des Projektes Nummer 33. Voraussetzung für dieses Projekt ist eine „unbändige Bewegungslust“ (Zitat der Projektbeschreibung) und die scheinen die Läufer in jedem Fall an den Tag zu legen. Sowohl die Lehrer als auch die Schüler scheinen viel Spaß an der Sache zu haben und die allgemeine Stimmung in der Gruppe ist sehr entspannt und man hat sofort den Eindruck, dass die Schüler gespannt sind, was sie noch erwartet und bereit sind, über ihre Grenzen hinaus zu wachsen. Die beiden Lehrer scheinen dabei einen großen Beitrag zu leisten und motivieren die Schüler, wie oft berichtet wurde, während des Laufes beachtlich. 

Trotz der Tatsache, dass die Gruppe von Herrn Junglas und Herrn Schäfer am ersten Tag bereits 12 Kilometer zurückgelegt hat, wirken alle am zweiten Tag in keinem Fall demotiviert. Als uns von dem gestrigen Tag erzählt wird, erfahren wir, dass zahlreiche Schüler den kompletten Lauf durchgehalten haben. Uns wird bekannt gemacht, dass sich einige Schüler überschätzt haben. Herr Junglas zeigte auf, dass dies „die Natur an der Sache ist“. Nach Beenden des Laufes bekommen die Läufer noch eine Doku über einen Marathonläufer bei den „Barceley Marathons“ gezeigt und so endet der erste Tag in dem Projekt schlussendlich auch. 

Die Schüler starten mit großer Vorfreude in den zweiten Tag, denn dort steht der Regenerationstag an. An diesem Tag steht für die Läufer zunächst ein gesundes Frühstück auf dem Tagesplan. Die Stimmung wirkt auch heute noch entspannt und lustig, wozu die Musik, die Herr Junglas anmacht, einen Beitrag leistet. Später macht die Gruppe mit einer ehemaligen Schülerin unserer Schule, die nun beim Bodybuilding auf der Bühne steht, ein Krafttraining. Nachdem dies geschafft ist, wandern die Schüler in der übrigen Zeit noch übers Maifeld, um den Regenerationstag zu vervollständigen. 

Mit viel Muskelkater und gesteigerter Motivation nehmen die Läufer ihre letzte Etappe in Angriff. Den 18 Kilometer-Lauf um die Burg Eltz. Dies ist der anstrengendste Tag der drei Tage, doch die Schüler sind gewillt, dies auch noch zu meistern. Nach der Vorbereitung, die sie in den letzten beiden Tagen erarbeitet haben, freuen sich sogar einige Schüler darauf, ihre persönliche Schmerzgrenze zu überwinden. 

Die Schüler haben in diesem Projekt nicht nur gelernt, wie man Läufe durchhält und was Trailrunning im Allgemeinen ist, sondern auch, wie man ein richtiges Warm-up durchführt. Diese Aufgabe wurde am ersten und letzten Tag von zwei Läufern übernommen, um einen möglichen Muskelkater vorzubeugen. Obwohl man dies bei solch einem Sport nie vermeiden kann. Letzten Endes scheint das Projekt sehr gelungen und hat die Erwartungen der Schüler noch übertroffen. Um mehr über die Eindrücke eines Projektleiters zu erfahren, verweisen wir gern auf das folgende Interview mit Herrn Junglas. 

Bericht von Nika F., Lennard P., Luis J., Eliah B.