Projekt 3_ Graffiti – Von der Skizze auf die Leinwand

Graffiti, aber legal!

Bericht verfasst von: Lotte Schäfer, Emma Böhm und Lisa Gellert

Der beißende Geruch von Acryl, kreative Köpfe und langsam farbig werdende Leinwände: Das Projekt Nr. 3 „Graffiti“ läuft auf Hochtouren. Herumwuselnde Schüler und konstant beschäftigte Lehrer lassen sich im bunten Chaos des Werkraums im E-Gebäude beobachten. Schüler der Kassenstufen 5 bis 12 ergeben hier eine der größten Gruppen der Projektwoche von insgesamt 40 Schülern. Kunstwerke, welche man gewöhnlich nur auf Mauern oder Gebäuden findet, werden hier auf die Leinwand gebracht und das unter der Leitung von der führenden Lehrkraft Herr Haas und seiner Unterstützung Frau Hahn. Da ihr Projekt leider wegen zu geringer Teilnehmerzahl nicht stattfinden konnte, wurde sie hinzugezogen. Herr Haas ist trotz der anspruchsvollen Aufgabe, allen Fragen und Problemen der Schüler nachzugehen, guter Dinge und ist gespannt auf die drei Tage, in denen er mit ihnen arbeiten kann. Er selbst weist schon seit Jahren ein großes Interesse im Bereich des künstlerischen Gestaltens auf und freut sich, mit der beträchtlichen Anzahl an Schülern mal etwas divergenter in der Schule, im Gegensatz zum regulären Unterricht, zu arbeiten. Mit dem Ziel, gegen Ende der Woche fertige Kunstwerke im Raum B5 präsentieren zu können, beginnen die Schüler ganz klassisch mit Bleistiftzeichnung auf Papier, um später ein möglichst den Vorstellungen jedes Einzelnen entsprechendes Gemälde fertigzustellen. Und dieser Wunsch scheint sich zu erfüllen! Schon am zweiten Tag konnte  die Gruppe die weißen Leinwände mit ihren farbigen Ideen, nach Aufgabenstellung ein beliebiges Wort in die Graffiti-Welt zu übertragen, füllen. Mit Freude und Motivation pinseln sie los . Nach Aussagen der Schüler ist das Projekt Nr.3 deswegen so beliebt bei ihnen, da vor allem Graffiti eine Form von Kunst ist, zu der sie verhältnismäßig selten die Gelegenheit haben. Wir sind zuversichtlich, die vollendeten Kunstwerke auf dem Schulfest bewundern zu können und hoffen auf zufriedengestellte Künstler und Lehrer. Denn noch hält sich Herrn Haas Geduld in einem neutralen Rahmen, aber wer weiß, was bis Samstag noch passiert? Bis jetzt sieht man, wann immer der Raum betreten wird, schwingende Pinsel, knallige Farben und den stets beschäftigten Herrn Haas…